• Römische Bernsteinstrasse

    Burgenland

    Originaltrasse der Römischen Bernsteinstraße als Dammstraße im Großmutschner Urbarialwald

  • Der Verlauf der römischen Bernsteinstrasse

    im Mittelburgenland

    Schaupult im Großmutscher Urbarialwald Originaltrasse der Römischen Bernsteinstraße als Dammstraße im Großmutschner Urbarialwald

  • Festschrift zum 25-jährigen Vereinsjubiläum

    1989-2014

    72-seitige Dokumentation Römischer Geschichte

Der Verein zur Erhaltung
der Römischen Bernsteinstrasse

Der Verein zur Erhaltung zur Römischen Bernsteinstraße wurde nach der Gründungsversammlung als „Verein zur Erhaltung der Römerstraße“ (Bernsteinstraße) am 30. Juni 1989 in Raiding gegründet. Ziel des Vereines ist gemeinsam mit den entlang der Römerstraße liegenden Gemeinden und Ortsteilen die Pflege und Erhaltung der Römischen Bernsteinstraße und des Römischen Kulturgutes im Bezirk Oberpullendorf. Bei der Eröffnung der Wanderstrecke von Strebersdorf nach Raiding am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 1988, wurde der interessierten Bevölkerung eine Kupfermünze mit Reisewagen als Symbol des Vereines angeboten. Ziel war es, einen Wanderweg entlang des Raidingbaches auf der noch gut erhaltenen Bernsteinstraße zu errichten. Die Bürgermeister der Gemeinden Lutzmannsburg–Frankenau-Unterpullendorf, Großwarasdorf und Raiding erkannten die Chance, den Ausflugsverkehr in dieser Region mit so einem interessanten Projekt anzukurbeln.
Dieses Ziel hat sich bis heute nicht geändert.
Aus dem Wanderweg wurde ein Rad-Wanderweg B47-Römische Bernsteinstraße, der auch eine Verlängerung von Raiding über Horitschon, Neckenmarkt/Haschendorf bis Deutschkreutz erfuhr.

Wie wir alle wissen, hat sich in den vergangenen Jahren im Burgenland sehr viel getan. Vor 25 Jahren wurde durch den Fall des Eisernen Vorhanges das Burgenland von einer Grenzregion in das Herz Europas gerückt und auch wirtschaftlich hat sich unser Land gut positioniert.

Vor 25 Jahren hat sich auch der Verein zur Erhaltung der Römischen Bernsteinstraße gegründet, mit dem Ziel, nicht nur die Geschichte zu pflegen, sondern auch eine historische Kostbarkeit der Region zu bewahren.

Fast 4.000 Kilometer Länge weist die Römische Bernsteinstraße auf, die vom Süden in den Norden Europas führt – ein kleiner Abschnitt davon führt durch unser schönes Burgenland. Überreste und Funde zeigen nachhaltig die wirtschaftliche Bedeutung für das Burgenland bis in die heutige Zeit. Radwanderwege und Schaupulte entlang der Römischen Bernsteinstraße laden heute ein, einen Teil der Geschichte zu erleben. Der mehrsprachige Journalist Gabriel Laub hat einst gesagt: „Zukunft ist die Zeit, in der man die ganze Vergangenheit kennen wird. Solange man die Vergangenheit nur teilweise kennt, lebt man in der Gegenwart.“ Wenn man darüber nachdenkt, so wird einem klar, dass man mit der Kenntnis über Vergangenes auch die Zukunft gestalten kann. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, dass es Vereine wie diesen hier gibt. Die Menschen, vor allem die jungen Burgenländer, sollen sich ein Bild über die Geschichte ihrer Heimatregion machen können. Ich danke dem Verein, allen voran dem Obmann Hans Artner, für seinen unermüdlichen Einsatz und sein Engagement und wünsche ihm und seinem Verein alles Gute – vor allem viele junge Begeisterte.

 

MAG. MICHAELA RESETAR
Landesrätin für Tourismus
Präsidentin Burgenland Tourismus